This is Marketing 2025 in Frankfurt

14. Nov.. 2025 | Events, Messen

Unser ehrlicher Recap in 2 Tagen

Zwischen dem 12.11.2025 und 13.11.2025 waren wir auf der THIS IS MARKETING in Frankfurt am Main. Zwei Tage voll mit Marketing, KI, Personal Branding – und ein paar organisatorischen Stolpersteinen, über die keiner so gern redet, die aber einfach dazugehören. Hier kommt unser ehrlicher Recap – klar getrennt nach Tag 1 und Tag 2.

Kurz-Zusammenfassung: So lief unser Besuch

  1. Ca. 400 km Anfahrt, mit Staus insgesamt ungefähr 4 Stunden unterwegs.
  2. Early Bird Premium Pass – hat sich gelohnt: näher an der Main Stage, bessere Sicht, bessere Atmo.
  3. Tag 1: Fokus auf die Main-Stage-Sessions von Andreas Baulig und Philipp Westermeyer.
  4. Tag 2: Alle anderen Speaker, Panels, Expo-Runde, Finseo.ai-Demo, Google-Panel, Business Creator Panel & das große Finale mit Dain Walker.
  5. Streetfoodpreise: 5–7 € für ein Glas Cola – sagen wir mal: sportlich.
  6. Side-Stages: starkes Konzept, aber in der Umsetzung mit Kopfhörern und Reservierungen aus unserer Sicht deutlich ausbaufähig.
  7. Food-Highlights: Hähnchen-Burrito, persisches Dinner bei Kish, sudanesisches Sandwich & Feierabend-Drink in der NFT Skybar (47. Etage).
  8. Rückfahrt: ca. 3h 20 min mit vielen Gesprächen über das Erlebte.
  9. Fazit: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei – Tickets sind schon bestellt.

Tag 1 – Anreise, Burrito und Main-Stage mit Baulig & Westermeyer

Anfahrt, Ankunft & erster Eindruck

Los ging es für uns am 12.11. gegen Mittag. Rund 400 km lagen vor uns, durch Staus wurde es am Ende eine Fahrt von etwa 4 Stunden. Kaum angekommen, direkt zur Messe – keine Zeit verschwenden.

Erster Programmpunkt: Essen. Der Tag startete offiziell mit einem entspannten Hähnchen-Burrito – genau das, was man nach so einer Anreise braucht. Auf den zweiten Blick kam dann der Realitätscheck bei den Streettrucks: 5–7 € für ein Glas Cola. Messepreise sind wir gewohnt, aber das war trotzdem auf einem Level, das man einmal erwähnen darf.

Positiv: Der Early Bird Premium Pass hat sich sofort bezahlt gemacht. Wir konnten deutlich näher an der Main Stage sitzen, hatten einen super Blick und konnten die Stimmung richtig aufsaugen. Man merkt sofort: Nähe zur Bühne = mehr Energie, mehr Fokus, mehr „Ich bin wirklich mitten drin“.

Session 1: Andreas Baulig – „The Creative Game“

Unser Tag 1 auf der Bühne startete mit Andreas Baulig und seiner Session:
„The Creative Game – Wie du am Fließband neue AD-Creatives produzierst, die Hochpreis-Kunden konvertieren!“

Was hängen geblieben ist:

  • Creatives nicht „aus dem Bauch heraus“ machen, sondern systematisiert testen.
  • Hooks, Pattern-Breaks, klare Botschaften – nichts Neues, aber brutal konsequent gedacht.
  • Kreativität als Prozess, nicht als Zufallsprodukt – das war die eigentliche Message.

Die Performance war mitreißend, energiegeladen und sehr umsetzungsorientiert. Es war nicht nur „Motivation“, sondern klar: Wenn du es ernst meinst, brauchst du einen Prozess, keine Laune.

Session 2: Philipp Westermeyer – „State of German Internet“

Direkt im Anschluss kam Philipp Westermeyer (OMR) auf die Bühne mit seinem Blick auf den:
„State of German Internet“.

Er hat das deutsche Internet-Ökosystem seziert – Plattformen, Nutzerverhalten, Chancen und die typischen Bremsklötze, die wir hierzulande so lieben. Für uns war es eine gelungene Mischung aus:

  • Realitätsschock (wo wir wirklich stehen),
  • Motivation (was alles möglich wäre),
  • und Inspiration (welche Hebel wir direkt im eigenen Business ziehen können).

Damit war Tag 1 inhaltlich schlank, aber extrem hochwertig: zwei starke Sessions, volle Aufmerksamkeit, keine inhaltliche Überladung.

Tag 2 – Deep Dive: Expo, KI, Personal Brand & mehr

Expo-Runde & Messestände

Tag 2 war unser kompletter Deep-Dive-Tag. Hier kamen alle anderen Speaker, Panels und Messestände ins Spiel. Wir haben unter anderem folgende Aussteller besucht:

  • ProvenExpert
  • Baulig
  • Fullstack Marketer
  • Mailchimp
  • HIT FFH
  • Finseo.ai
  • …und viele weitere.

Gerade die Expo-Gespräche sind extrem wertvoll: Du spürst in 5 Minuten Smalltalk, wo der Markt wirklich steht – weg vom Hochglanz-Slide, hin zum echten Alltag.

Finseo.ai – Sichtbarkeit bei Google & in KI-Modellen

Ein Highlight auf der Expo war die Demo von Finseo.ai. Dort ging es darum, wie man nicht nur das Ranking bei Google verbessert, sondern auch Sichtbarkeit in KI-Modellen bekommt – also überhaupt erst in Antworten von KI-Tools aufzutauchen.

Unsere Takeaways:

  • SEO endet nicht mehr bei Google – KI-Modelle sind der nächste Sichtbarkeits-Layer.
  • Wer das Thema jetzt verschläft, verliert mittelfristig organische Touchpoints.
  • Tools wie Finseo.ai helfen, diese Lücke zwischen klassischem SEO und KI-Sichtbarkeit zu schließen.

Hinweis (Internet-Quelle): Mehr Infos findest du z. B. direkt bei Finseo unter https://finseo.ai.

Leadgenerierung mit Adis Pezerovic (Fullstack Marketer)

Adis Pezerovic hat uns auf den neuesten Stand gebracht, wie Marktführer ihre Leadgenerierung angehen. Kein Bullshit-Bingo, sondern klare Punkte:

  • Starke Angebote statt schwammiger Versprechen.
  • Funnels, die wirklich durchdacht sind – vom ersten Kontakt bis zum Abschluss.
  • Daten & Brand zusammendenken, nicht gegeneinander ausspielen.

Marcel & Luisa Knopf – Marketing denken & Event-Backstage

Natürlich waren auch die Veranstalter Marcel und Luisa Knopf auf der Bühne.

  • Marcel hat gezeigt, wie man Marketing denkt, führt und skaliert, statt nur „irgendwas auf Social Media zu posten“.
  • Luisa hat uns hinter die Kulissen von THIS IS MARKETING mitgenommen und gezeigt, wie der ganze Marketing-Apparat hinter dem Event aussieht.

Man merkt deutlich: Das Event ist nicht einfach „eine Konferenz“, sondern ein ziemlich gut durchdachtes Marketing-Produkt.

Remo Fyda (ProvenExpert) – Vertrauen statt Content-Masse

Remo Fyda, CEO von ProvenExpert, hat einen wichtigen Punkt glasklar formuliert:
Viel Content bedeutet nicht automatisch Erfolg.

Am Ende entscheidet das Vertrauen der Menschen – und genau da kommen Bewertungen, Social Proof und Reputation ins Spiel:

  • Wer keine vertrauenswürdigen Bewertungen hat, verliert Leads – egal wie schön der Content ist.
  • Content + Vertrauen = Conversion. Content ohne Vertrauen = Lärm.

Business Creator Panel – Personal Brand ohne Filter

Ein weiteres Highlight an Tag 2 war das Business Creator Panel mit:

  • Sarah Emmerich
  • Emma-Isadora Hagen
  • Masa Schmidt
  • Herr Anwalt
  • Ivana Tadic

Thema: Personal Brand – wie kommt man dahin und wie hält man das durch?

Besonders wertvoll waren die ehrlichen Einblicke:

  • Personenmarke ist kein Hochglanzprofil, sondern ein Langzeitprojekt.
  • Es ist okay, sich Hilfe zu holen, wenn nicht alles rund läuft.
  • Klare Linie, klare Werte, klare Zielgruppe – ohne das wird Personal Branding zur Dauer-Show ohne Substanz.

Google-Panel – Gemini, GenAI, VEO 3 & „Genie 3“

Auch Google war auf der Bühne vertreten: Elise Landman und Kristin Trunk haben Einblicke in Gemini, Google Cloud und GenAI im Marketing gegeben.

Highlights:

  • Wie man mit VEO 3 effizient kurze Videos produziert.
  • Welche Rolle GenAI in zukünftigen Workflows spielen wird.
  • Ein Teaser zum neuen KI-Modell „Genie 3“, das ganze Welten generiert, in denen man sich bewegen kann.

Besonders spannend war die Verbindung zu Onepage AI, das in Kooperation mit Google Gemini Webseiten & Funnels generiert – KI nicht als Spielerei, sondern direkt im Marketing-Stack.

Finale mit Dain Walker – Personal Brand, die wirklich Umsatz bringt

Den Abschluss hat der Australier Dain Walker gemacht mit:
„How to Build a Personal Brand that actually grows your business“.

Ohne Übertreibung: Das war brutal gut. Einfach erklärt, mit Beispielen und klaren Guidelines. Kein „Mach mehr Reels“, sondern:

  • Wer bist du als Marke?
  • Wofür stehst du?
  • Wie übersetzt du das konsequent in Sichtbarkeit & Angebote?

Nach dem Talk hatte man fast das Gefühl, direkt eine neue Personal Brand starten zu müssen – aber diesmal mit Plan statt mit Zufall.

Moderation, Musik & Atmosphäre

Moderation: Lea Wagner

Durch das Programm führte Lea Wagner – souverän, sympathisch und mit gutem Timing. Gerade bei so einem dichten Programm ist die Moderation ein riesiger Faktor dafür, ob der Tag sich zieht oder fließt. Hier: ganz klar Pluspunkt.

Musikalische Highlights: Kathrin German

Nach den Pausen hat Kathrin German (Finalistin bei „The Voice of Germany“) für uns gesungen. Das war kein „nettes Nebenbei“, sondern echte Gänsehaut-Momente. Zwischen all dem Input tut es extrem gut, einmal kurz rauszugehen, zuzuhören, durchzuatmen – und dann mit frischem Kopf weiterzumachen.

Side-Stages & Kopfhörer – gute Idee, aber so nicht tragfähig

Jetzt Butter bei die Fische: Die Side-Stages waren aus unserer Sicht der größte Minuspunkt.

Das Konzept:

  • Talks auf Side-Stages wurden per Kopfhörer übertragen – ähnlich wie eine Silent Disco.
  • Damit sollte verhindert werden, dass es in den Räumen zu laut wird.

Die Realität:

  • Ohne Reservierung bis zum 07.11. gab es keine Kopfhörer.
  • Der Andrang war riesig – viele wollten zuhören, konnten aber schlicht nicht.
  • Selbst per Express nachgelieferte Kopfhörer aus Stuttgart konnten das Problem nicht wirklich lösen.

Das Ergebnis: Frust – und zwar bei vielen, nicht nur bei uns. Und das ist schade, weil die Inhalte auf den Side-Stages vermutlich richtig stark waren.

Gleichzeitig muss man fair sagen: Ohne dieses Konzept wäre der Lärmpegel wahrscheinlich komplett eskaliert. Die Idee war also durchdacht, aber in der Masse der Menschen einfach nicht tragfähig. Für nächstes Jahr ist schon angekündigt, dass die Räumlichkeiten ein Upgrade bekommen und mehr Plätze verfügbar sein sollen – genau das ist der richtige Schritt.

Food, Drinks & Frankfurt-Feeling

Effect-Energy & Streettrucks

Zwischendurch hat das Effect-Team kostenlose Energy-Drinks in verschiedenen Sorten verteilt – perfekt, wenn der Kopf nach Stunden voller Input langsam in den Power-Save-Modus will.

Die Streettrucks hatten eine gute Auswahl, aber wie schon gesagt: 5–7 € für ein Glas Cola sind eine Ansage. Das sollte man beim nächsten Mal einfach einplanen.

Abendessen Tag 1 – Kish (persisch)

Am Ende von Tag 1 ging es für uns zu Kish, einem persischen Restaurant in Frankfurt. Kurzfassung: preiswert, verdammt lecker, absolut empfehlenswert.

Hinweis (Internet-Quelle): Mehr Infos zu Kish findest du zum Beispiel hier: https://kish-restaurant.de.

NFT Skybar – Feierabend in der 47. Etage

Nach dem Essen sind wir noch in die NFT Skybar. Wer es nicht kennt: Etage 47, Blick über Frankfurt, Feierabend-Drink in der Hand – genau der richtige Abschluss für einen intensiven Konferenztag.

Hinweis (Internet-Quelle): Mehr zur Location findest du unter https://www.nft-skybar.com.

Abendessen Tag 2 – Sudanesisches Sandwich

Am zweiten Abend vor der Abreise gab es noch ein sudanesisches Sandwich vom Streetfoodtruck. Optisch ein bisschen wie ein Wrap, geschmacklich durch süß-würzige Soßen und Zutaten aber etwas ganz Eigenes. Fabelhaft und preiswert – ein perfekter Abschluss.

Rückfahrt & Fazit – Warum wir wiederkommen

Die Rückfahrt dauerte etwa 3 Stunden und 20 Minuten. Genug Zeit, um alles zu verarbeiten: Von Creatives am Fließband über GenAI bis Personal Brand.

Unser Fazit ist klar:

  • Ja, die Side-Stages waren dieses Jahr für viele ein Frustpunkt.
  • Ja, die Getränkepreise an den Trucks waren happig.
  • Aber: Die Qualität der Main Stage, die Auswahl an Ausstellern, die Speaker-Dichte und die Energie im Raum machen das mehr als wett.

Ohne Wenn und Aber: Nächstes Jahr sind wir wieder da. Die Tickets sind bereits bestellt und warten auf ihren Einsatz. Und ganz ehrlich: Wenn du Marketing liebst und bereit bist, dich zwei Tage lang komplett damit zu beschäftigen, lohnt sich dieses Event.

Speaker, Marken & Locations – Instagram & Websites

Hinweis: Die folgenden Instagram-Handles und Websites sind ergänzende Infos, die wir aus öffentlich zugänglichen Online-Quellen recherchiert haben.

Hosts & Haupt-Speaker

Business Creator Panel

Moderation & Musik

Tools, Marken & Locations